Gemeinsam soll damit auf die Bedeutung verlässlicher, niedrigschwelliger Hilfen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen aufmerksam gemacht werden.
Von 14 bis 17 Uhr findet auf dem Wiener Platz in Köln-Mülheim die Kundgebung „Köln braucht soziale Psychiatrie – sichere und mutige Räume für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen“ statt. Fachkräfte und Menschen, die sozialpsychiatrische Angebote nutzen, berichten von ihren Erfahrungen. Eine Mitmach-Aktion lädt dazu ein, Angebote kennenzulernen und eigene Perspektiven einzubringen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sozialpsychiatrische Unterstützung in Köln dauerhaft gesichert werden kann. Die beteiligten Einrichtungen setzen sich unter anderem für eine verlässliche Finanzierung niedrigschwelliger Hilfen, der Genesungsbegleitung sowie von Selbsthilfe und ehrenamtlichem Engagement ein.
Information, Austausch und Film
Parallel zur Kundgebung präsentieren sich von 15 bis 17 Uhr im Foyer der VHS unter dem Titel „Wir sind Sozialpsychiatrie“ Akteur*innen der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Köln (PSAG) und der Gemeindepsychiatrischen Verbünde (GPV).
Um 17 Uhr folgt im Saal der VHS der Film „Aufbruch ins Helle – Nach seelischer Krise wieder Lebensmut schöpfen“. Die Filmemacherinnen Cornelia Schäfer und Ellen Rudnitzki begleiten darin drei Menschen auf ihren persönlichen Genesungswegen. Anschließend findet ein trialogisches Gespräch mit den Filmemacherinnen, den Protagonist*innen und dem Publikum statt.
Termin: Mittwoch, 23. September 2026
Kundgebung: 14–17 Uhr, Wiener Platz, Köln-Mülheim
„Wir sind Sozialpsychiatrie“: 15–17 Uhr, Foyer der VHS
Film und Gespräch: ab 17 Uhr, Saal der VHS