Große Freude auf dem Pferdehof Hövel in der Bauernschaft Hövel nahe Nottuln: Die Einrichtung der Eingliederungshilfe verfügt nun über ein neues Fahrzeug. Der weiße Ford Transit Custom bietet Platz für bis zu neun Personen und kommt regelmäßig bei Einkäufen, Arztbesuchen und gemeinsamen Aktivitäten zum Einsatz.
Der Pferdehof Hövel ist eine besondere Wohnform für erwachsene Menschen mit einer chronifizierten Suchterkrankung. Viele der 14 Bewohner*innen leben zudem mit weiteren psychischen Erkrankungen oder körperlichen Folgeerkrankungen, die ihre Mobilität einschränken. Die Einrichtung liegt rund sechs Kilometer außerhalb von Nottuln im ländlichen Raum und ist nicht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Bisher mussten notwendige Fahrten mit einem viel zu kleinen Pkw durchgeführt werden; spontane Ausflüge waren kaum möglich.
Mit dem neuen Kleinbus hat sich diese Situation nun deutlich verbessert. „Das Fahrzeug bedeutet für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ein großes Stück mehr Selbstständigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagt Bereichsleiter Thomas Lülf. „Ob Arzttermine, Einkäufe, Sportangebote oder gemeinsame Ausflüge – vieles lässt sich jetzt einfacher und flexibler planen.“
Möglich wurde die Anschaffung durch eine großzügige Förderung der Aktion Mensch. Der geräumige Bus mit viel Kopf- und Beinfreiheit sowie flexibel ausbaubaren Sitzen bietet genügend Platz für gemeinsame Fahrten, größere Einkäufe oder Tagesausflüge. Damit eröffnet das Fahrzeug den Bewohner*innen neue Möglichkeiten, ihren Alltag aktiv zu gestalten und am Leben außerhalb der Einrichtung teilzunehmen.
Träger des Angebots ist Alexianer IBP Interkulturelle Begegnungsprojekte, eine Organisation im Verbund der Alexianer, die unterschiedliche Unterstützungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und sozialen Unterstützungsbedarfen entwickelt und betreibt.