Kultur verbindet: Klientinnen und Klienten des Wohnverbunds Hückelhoven bei der Interkulturellen Woche

, Alexianer ViaNobis Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und Autismus

Hückelhoven. Gemeinsam essen, sich austauschen und andere Kulturen kennenlernen: Auch in diesem Jahr beteiligten sich Klientinnen und Klienten des Wohnverbunds Hückelhoven der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und Autismus an der Interkulturellen Woche in Hückelhoven. Ein besonderer Höhepunkt war das Frauenfrühstück unter dem Motto „Kulturhäppchen – Brunch von Frauen für Frauen“, das am Freitag im „Bei Kathis“ Pedalotreff stattfand.

Der Tag begann mit einer gemeinsamen Friedensaktion auf dem Rathausplatz in Hückelhoven. Dort setzten die Teilnehmenden ein Zeichen für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Anschließend ging es gemeinsam mit der Frauengemeinschaft und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hückelhoven zum Pedalotreff. Dort erwartete die Besucherinnen ein reichhaltiges türkisches Buffet.

Die Vorbereitungen dafür hatten bereits am Vortag in der Küche der Tagesstruktur des Wohnverbunds begonnen. Gemeinsam wurde geschnippelt, gerührt und gekocht. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Menemen, ein türkisches Gericht mit Eiern und Tomaten, Sarma – gefüllte Weinblätter mit Reis – sowie Gemüse-Köfte.

Neben den kulinarischen Genüssen stand vor allem der kulturelle Austausch im Mittelpunkt. Vor dem gemeinsamen Essen stellten die türkischen Frauen ihr Heimatland vor und gaben Einblicke in ihre Kultur und Traditionen. So bot das Frauenfrühstück Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und voneinander zu lernen.

Die Teilnahme an der Interkulturellen Woche zeigt, wie wichtig Begegnungen für ein respektvolles und vielfältiges Zusammenleben sind. Der Wohnverbund Hückelhoven schafft mit solchen Aktivitäten Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe und stärkt das Miteinander über kulturelle Grenzen hinweg.

Gemeinsam essen, miteinander sprechen und voneinander lernen – so wird Vielfalt erlebbar.