Ziel der Reise war der Begegnungstag im Rahmen der Heilig-Rock-Wallfahrt am 18. April 2026 in Trier.
Bereits der Auftakt in der Kirche des Klosters war geprägt von lebendiger Atmosphäre: Zwischen fröhlichem Stimmengewirr, neugierigen Fragen und gemeinschaftlichem Singen beim Eröffnungsgottesdienst wurde deutlich, was diese Tage auszeichnen sollte – Gemeinschaft, Offenheit und gelebte Freude. Insgesamt 22 Pilger nahmen teil, darunter 14 Bewohner aus Ebernach mit ihren Betreuern, Begleithund Max sowie Schülerinnen und Schüler der Realschulen plus Kaisersesch und Ulmen mit ihren Lehrkräften.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Hoffnung und Begeisterung entstehen und weitergegeben werden können. „Damit ein Funke überspringen kann, muss man selbst brennen“, lautete ein Leitgedanke der Gruppe, die sich intensiv mit eigenen Stärken und Talenten auseinandersetzte. Nach einer Klosterrallye und gemeinsamen Mahlzeiten begann die erste Etappe der Reise nach Pünderich, wo der Tag in geselliger Runde ausklang.
Am folgenden Tag führte der Weg über Bernkastel, wo die Pilger die Außenwohngruppe Haus Bergweg der St. Raphael Caritas besuchten. Die herzliche Begegnung vor Ort machte das Motto der Reise unmittelbar erlebbar. Ein Stadtbummel und ein gemeinsames Abendessen rundeten den Tag ab.
Die dritte Etappe führte schließlich nach Trier. Neben einem Besuch im Dom und Zeit zur freien Erkundung der Stadt bildete eine Führung bei der Berufsfeuerwehr Trier einen besonderen Höhepunkt. Der Tag klang in gemeinsamer Runde aus.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Begegnung im Rahmen der Heilig-Rock-Wallfahrt. Weitere Teilnehmer aus Ebernach stießen zur Gruppe hinzu. Nach der Begrüßung vor dem Dom sorgte ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops und einer Zaubershow von Jakob Mathias für viele eindrucksvolle Momente. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Gottesdienst mit Weihbischof Robert Brahm.
Die Pilgerreise wurde für alle Beteiligten zu einer bereichernden Erfahrung, geprägt von Gemeinschaft, neuen Begegnungen und spirituellen Impulsen.
Ein besonderer Dank gilt den Unterstützern der Reise, darunter die Proxxon sowie die Bäckerei Lutz, ebenso wie allen weiteren Spenderinnen und Spendern sowie den Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung.