Zübeyde Kara ist seit 2022 im St. Josefs-Krankenhaus tätig und hat seither mit hoher fachlicher Expertise, großem Engagement und spürbarer Leidenschaft die Gastroenterologie entscheidend vorangetrieben. Was sie dabei besonders auszeichnet, ist ihr Blick über Fachgrenzen hinaus und ihr Anspruch, Versorgung konsequent aus Patient*innensicht zu denken. Heute leitet sie ein engagiertes fünfköpfiges Team und hat den Bereich zu einer zentralen diagnostischen und therapeutischen Schnittstelle weiterentwickelt.
Gemeinsam mit Ralf Uhlig hat sie die Viszeralmedizin als modernes, interdisziplinäres Versorgungskonzept maßgeblich aufgebaut und geprägt. Ergebnis ist eine enge, abgestimmte Zusammenarbeit von Gastroenterologie und Chirurgie, die Diagnostik und Therapie nahtlos miteinander verbindet.
Im daraus entstandenen Bauchzentrum zeigt sich, was das konkret bedeutet: kurze Wege, enge Abstimmung und eine Versorgung ohne Zeitverlust. Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der Verdauungsorgane profitieren von einer strukturierten, fachübergreifenden Behandlung, die gastroenterologische, endoskopische und chirurgische Expertise bündelt. In dieser Form ist das Konzept in Brandenburg etwas Besonderes.
Mit der Berufung von Frau Kara zur Chefärztin setzt das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus ein klares strategisches Signal: Der weitere Ausbau der Viszeralmedizin gehört zu den zentralen Versorgungsschwerpunkten des Standortes. Vor dem Hintergrund der sich wandelnden Versorgungslandschaft gewinnen spezialisierte, interdisziplinär ausgerichtete Leistungsbereiche zunehmend an Bedeutung. Entsprechend werden Versorgungsstrukturen gezielt weiterentwickelt und zukunftsorientiert ausgebaut.
Damit steht die Entscheidung nicht nur für Kontinuität in der fachlichen Entwicklung, sondern auch für die konsequente Ausrichtung auf zukunftsfähige Versorgungsmodelle.