Als Eigengewächs der RWTH Aachen vom Studenten zur Apl-Professur

Professor Paulzen
Herr Professor Stefan Uhlig, Dekan der Medizinischen Fakultät, überreicht Professor Paulzen die Ernennungsurkunde. Foto: Privat

, Alexianer Zentrum für seelische Gesundheit

Alexianer gratulieren zum akademischen Meilenstein

Aachen. Sein Weg ist seit Jahren eng mit der RWTH Aachen verbunden. Als echtes „Eigengewächs“ absolvierte Prof. Dr. med. Dipl.-Kfm. Michael Paulzen dort mit Humanmedizin und BWL gleich zwei Studiengänge, durchlief anschließend seine Facharztausbildung, habilitierte und setzte mit der Verleihung der Apl-Professur nun einen weiteren beachtlichen akademischen Meilenstein.

Inspiriert und geprägt wurde sein klinischer und wissenschaftlicher Werdegang durch namhafte Mentorinnen und Mentoren. Prof. Paulzen entwickelte als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ein sehr breites fachliches Profil, das sich durch eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Psychopharmakologie und Arzneimitteltherapiesicherheit auszeichnet. Folgerichtig ist er auch stellv. Sprecher des Referats Psychopharmakologie der DGPPN und verantwortet im Fachjournal „Der Nervenarzt“ als Herausgeber die Rubrik Psychopharmakotherapie.

Die Verleihung der Professur würdigt somit nicht nur eine außergewöhnliche akademische Laufbahn. Sie steht auch für die Verbindung von Wissenschaft und klinischer Expertise und folgt dem Anspruch, Wissen zum Wohle der Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen. 

Für das Alexianer Zentrum für seelische Gesundheit Aachen/Gangelt ist Prof. Paulzen, der dort seit 2017 Ärztlicher Direktor und Chefarzt ist, nicht nur ein angesehener Wissenschaftler und Experte, sondern auch eine Persönlichkeit, die mit Erfahrung und besonderem Engagement im Rahmen einer nationalen wie internationalen Vernetzung wichtige Impulse für die Zukunft der Psychiatrie setzt.

Bei den Alexianern hat er einen Ort gefunden, wo alles gemeinsam gelingt: hohe klinische Standards, die es erlauben, wissenschaftliche Erkenntnisse, klinische Erfahrung und psychopharmakologische Expertise zusammenzuführen und zugleich eigene Ideen zu verwirklichen.