Das Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus und die Alexianer St. Hedwig Kliniken bündeln ihre Kompetenzen für eine spezialisierte und zugleich wohnortnahe Versorgung.
Das Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus und die Alexianer St. Hedwig Kliniken verbinden ihre medizinischen Kompetenzen künftig im „Alexianer Viszeralmedizinischen Zentrum Berlin“. Ziel ist es, die vorhandene Expertise der Häuser gezielt zu bündeln, medizinische Schwer-punkte weiterzuentwickeln und Patientinnen und Patienten eine eng abgestimmte Behandlung über die Standorte hinweg anzubieten. Der Start des neuen Zentrums ist zum 1. April 2027 geplant.
Spezialisierte Medizin und wohnortnahe Versorgung verbinden
Mit dem neuen Zentrum greifen die Alexianer zentrale Entwicklungen der Krankenhausversorgung auf: Komplexe medizinische Eingriffe erfordern besondere Erfahrung, spezialisierte Teams und entsprechende technische und organisatorische Strukturen. Gleichzeitig sollen Diagnostik, Beratung und Nachsorge für Patientinnen und Patienten möglichst wohnortnah sein.
„Mit dem neuen Zentrum gehen wir einen wichtigen Schritt, um die viszeralmedizinische Versorgung in Berlin langfristig auf hohem Niveau zu sichern und weiterzuentwickeln. Dabei denken wir Viszeral-medizin bewusst über die Chirurgie hinaus: Wir bringen die Kompetenzen aus Gastroenterologie, interventioneller Endoskopie, Onkologie und Chirurgie noch enger zusammen. So verbinden wir die Vorteile spezialisierter Medizin mit einer möglichst wohnortnahen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, erklärt Thomas Wüstner, Verbundgeschäftsführer der Alexianer GmbH.
Alle Häuser bringen ihre etablierten Kompetenzen in das gemeinsame Zentrum ein. Gemeinsame Fall- und Tumorkonferenzen sowie abgestimmte Behandlungspfade sorgen dafür, dass Patientinnen und Patienten von der ersten Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge standortübergreifend koordiniert betreut werden. Komplexe Eingriffe werden dort gebündelt, wo für die jeweilige Erkrankung die geeignete Expertise und die notwendigen Strukturen vorhanden sind.
Erfahrene Mediziner gestalten die neue Struktur
Die Entwicklung des Alexianer Viszeralmedizinischen Zentrums Berlin wird von PD Dr. med. Christoph Schmöcker, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St. Hedwig-Krankenhaus, und PD Dr. med. Jonas Raakow, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Gertrauden-Krankenhaus, federführend koordiniert.
Zum 1. April 2027 übernimmt Prof. Dr. med. Marcus Bahra die Leitung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Hedwig-Krankenhaus. Gemeinsam mit PD Dr. med. Christoph Schmöcker wird er insbesondere die interdisziplinäre Versorgung komplexer Erkrankungen von Pankreas, Leber und Galle gestalten.
Am St. Gertrauden-Krankenhaus übernimmt Dr. med. Robert Wentrup zum 1. April 2027 als Chefarzt die Leitung der Gastroenterologie und bringt seine Expertise in der interventionellen Endoskopie ein. Ebenfalls zum 1. April 2027 kommt Dr. med. Roland Scherer als Chefarzt für Koloproktologie an das St. Gertrauden-Krankenhaus. Mit seiner Erfahrung in der Koloproktologie und Darmchirurgie wird er den kolorektalen Schwerpunkt weiterentwickeln und an die Arbeit des bestehenden Darmkrebszentrums
anknüpfen.
Das Krankenhaus Hedwigshöhe ist der dritte Standort im Alexianer Viszeralmedizinischen Zentrum Berlin. Von hier aus bringen Dr. med. Rupert Fischer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, sowie Dr. med. Eric Lorenz, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, ihre langjährige Expertise ins Zentrum ein.