Kunstwettbewerb beeindruckt mit qualitativ hochwertigen Arbeiten

Das Publikum hört drei Künstlerinnen und Künstlern zu
Während der Eröffnung der Ausstellung in der Stadtbücherei (v.l.): Melina Dondrup, Jonas Kaplan, Dr. Katja Watermann und Norbert Rolfes.

, Alexianer Münster GmbH

Bis zum 30. Januar ist in der Stadtbücherei Münster unter dem Titel "AUSGEZEICHNET! – Ein Jahr, 12 Werke" eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung zu sehen.

Am 13. 01. wurde in der Stadtbücherei Münster die Ausstellung „Ein Jahr – 12 Werke“ eröffnet. Gezeigt werden die Arbeiten der zwölf Gewinnerinnen und Gewinner des Kunstwettbewerbs „AUSGEZEICHNET! – Werk des Monats“, mit dem die Alexianer Münster künstlerische Leistungen von Menschen mit Behinderung würdigt. Die Ausstellung ist bis zum 30. 01. zu sehen und versammelt Malerei, Zeichnung, Collage und Objektkunst.

Organisatorin Dr. phil. Katja Watermann führte durch die Ausstellungseröffnung mit mehr als 30 Besucherinnen und Besuchern. Watermann ist Koordinatorin für Kunst und Kultur bei den Alexianern und für das Prex-Projekt für kulturelle Experimente zuständig. Dieses bietet mit dem Prex-Labor einen offenen Ort, um Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu bieten, selbst kreativ tätig zu sein. Insgesamt 85 Arbeiten wurden im vergangenen Jahr für den Kunstwettbewerb eingereicht. Watermann ist begeistert über die Vielfältigkeit und künstlerische Einzigartigkeit der Werke, die „voller Ideenreichtum und Herzblut“ sind, wie sie betonte. Eine Jury aus sechs Kunstkennerinnen und -kennern aus Münster bewertete die Beiträge nach Kriterien wie Originalität, handwerklichem Können und Einfallsreichtum.

„Wir konnten leider nicht alle Werke so wertschätzen, wie sie es verdient gehabt hätten“, bedauerte Jurymitglied Karsten Kirschke ein. Simone Jänke, ebenfalls Jurymitglied, lobte die Bandbreite und hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhielten eine Urkunde und einen Materialgutschein des Schreibwaren und Druckservice Franke & Franke. Die Künstlerinnen und Künstler waren sichtlich stolz, dass ihre gekürten Werke auf diese Weise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So berichtete der Künstler Norbert Rolfes den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellungseröffnung vom „kreativen Flow“ beim Schaffen seiner Werke. Seine Künstlerkollegin Melina Dondrup betonte, dass Spaß beim Malen für sie das Wichtigste sei. Jonas Kaplan stimmte zu und ergänzte: „Mit meinen Bildern kann ich Leute an meiner Fantasie teilhaben lassen und sie in meine Welt ziehen.“

Zum Abschluss gibt Katja Watermann einen Ausblick auf das künstlerische Jahr 2026, für das im Herbst der Alexianer Kunstpreis geplant ist. Die teilnehmenden Werke sollen dann im renommierten Kunsthaus Kannen auf dem Gelände der Alexianer in Amelsbüren ausgestellt werden.