Klinikum Hochsauerland behandelt wieder ukrainische Patienten

Das Team des Klinikums Hochsauerland nahm die Patienten aus der Ukraine in Empfang.
Von links: Christoph Schlüter, Rettungssanitäter Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Hochsauerland, Firdaus Boulakhrif, Geschäftsführerin, Ismeta Kocan, Rettungssanitäterin, Simone Hillebrand, Leitung Patientenservice, Katharina Karich, Rettungssanitäterin, Stephan Chandoni, Rettungsassistent, Laura Aufmhof, Rettungsdienst Hagelstein, Sandra Köhler, Rettungsdienst Hagelstein

, Klinikum Hochsauerland

Wie bereits im vergangenen Jahr mit der Versorgung von 15 ukrainischen Patientinnen und Patienten hat das zur Alexianer Gruppe gehörende Klinikum Hochsauerland jetzt erneut drei Patienten aus der Ukraine aufgenommen. Die Patienten sind mit jeweils einer Begleitperson in Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundes aus Polen zum Flughafen Köln/Bonn geflogen worden.

Organisiert von der Klinikum Hochsauerland Infrastruktur GmbH wurden sie dort mit zwei Krankentransportwagen des Klinikums sowie einem Fahrzeug des Rettungsdienstes Hagelstein im militärischen Teil des Flughafens abgeholt und zum St. Walburga-Krankenhaus in Meschede transportiert. Hier sind sie am Nachmittag wohlbehalten angekommen und können, nach einer ersten eingehenden Untersuchung, ihre benötigte spezialisierte onkologische Behandlung fortsetzen beziehungsweise beginnen. Die Begleitpersonen der Patientinnen und Patienten werden im Wohnheim des Klinikums auf dem Gelände des St. Walburga-Krankenhauses untergebracht.

Seit Kriegsbeginn sind bereits zahlreiche Ukrainerinnen und Ukrainer im Klinikum Hochsauerland behandelt worden. Versorgt wurden sowohl Militärangehörige als auch Zivilisten. Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Hochsauerland, unterstrich beim Start der neuen Hilfsaktion, wie wichtig die humanitäre Hilfe angesichts der angespannten Lage in der Ukraine ist. "Das Klinikum Hochsauerland hat seit Beginn des Krieges in der Ukraine bereits verschiedene Hilfs- und Patiententransporte durchgeführt oder unterstützt, Wohnraum für Kriegsvertriebene bereitgestellt und insbesondere verletzte oder schwerstkranke Menschen aus der Ukraine versorgt. Möglich war und ist all dies nur durch das außerordentliche Engagement unserer Teams. Allen, die sich hierfür eingesetzt haben und einsetzen, danke ich für ihre hervorragende Unterstützung, ebenso der Firma Hagelstein für die geleistete Transportunterstützung“, sagte Werner Kemper.