Krankenhäuser 

Ein zuverlässiger Klinikbetreiber

Unsere Häuser leisten rund um die Uhr einen wichtigen Beitrag zur Gesundheits- und Notfallversorgung.

Als eines der größten katholischen Gesundheitsunternehmen betreiben wir deutschlandweit 27 Krankenhäuser. Medizinische Behandlung geht in den Häusern der Alexianer Hand in Hand mit menschlicher Zuwendung.

Wir Alexianer blicken auf eine lange Tradition zurück, die unser tägliches Selbstverständnis wesentlich prägt. Der Ursprung der Alexianer liegt in der Psychiatrie. Heute sind die Alexianer ein moderner Klinikträger von bundesweiter Bedeutung mit einem breiten, vielschichtigen und wachsenden Leistungsspektrum auch in der Somatik. Wir betreiben zurzeit 27 Krankenhäuser aller Versorgungsstufen in elf Regionen mit insgesamt mehr als 6.000 Betten. Im Mittelpunkt unseres Handelns in all unseren Einrichtungen steht der Mensch. Denn auch persönliche Zuwendung ist entscheidend für die Genesung.

Optimale Versorgung

Unsere Häuser aller Versorgungsstufen leisten rund um die Uhr einen wichtigen Beitrag zur hochwertigen Gesundheits- und Notfallversorgung der Menschen vor Ort. Unsere regionalen, bedarfsgerechten Angebote der Grund- und Regelversorgung sind gepaart mit hoch spezialisierter Medizin. Die Kardiologie und Angiologie in Potsdam, die Allgemeinpsychiatrie in Berlin-Weißensee, die spezielle Viszeralchirurgie in Krefeld, die Geriatrie in Potsdam oder die Kinderklinik und Geburtshilfe im Clemenshopital in Münster sind Beispiele dafür. Optimale Versorgung bedeutet für uns immer eine ganzheitliche Verzahnung von medizinischer Versorgung und aktivierender Pflege.

Die Verteilung der Betten und Plätze auf die Leistungsbereiche Psychiatrie und Somatik (Stand 2019)

 Betten und Plätze
Somatik3.762
Psychiatrie2.217

Die Verteilung der behandelten Fälle auf die Leistungsbereiche Psychiatrie und Somatik (Stand 2019)

 Behandelte Fälle
Somatik160.600
Psychiatrie30.784

Wir entwickeln Medizin weiter

Darüber hinaus sind wir auf dem Gebiet der spezialisierten Medizin breit aufgestellt und verfügen über medizinische Leuchttürme. Dabei spielen in besonderem Maße die interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer medizinischen Abteilungen sowie die Verzahnung von Psychiatrie und Somatik eine Rolle. So wie zum Beispiel am Deutschen Beckenbodenzentrum (DBBZ) in Berlin, der Münsteraner Allianz gegen Krebs (MAgKs) oder dem Zentrum für Psychotraumatologie in Krefeld.

Beispiele für spezialisierte Medizin und Leuchttürme in unserem Verbund

Ältere Menschen können von einer Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung betroffen sein. Körperliche Erkrankungen oder Krisensituationen wie der Verlust des Partners sind im höheren Lebensalter oftmals Auslöser für psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen. Die Gerontopsychiatrie des St. Hedwig-Krankenhauses in Berlin bietet professionelle Hilfe für eine seelische Balance und die Erhaltung der Lebensqualität im Alter.

Das Mitarbeiterteam der Gerontopsychiatrie des St. Hedwig-Krankenhauses gehört der Arbeitsgruppe Klinische Gerontopsychiatrie und -psychotherapie der Charité an.

Die neurologische Fachklinik am Augustahospital in Anholt fokussiert sich auf die Behandlung von Multipler Sklerose und Morbus Parkinson sowie auf die neurologische Frührehabilitation. Das spezialisierte Leistungsspektrum umfasst weitreichende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten sowie Behandlungskonzepte, die sich an aktuellen, wissenschaftlich anerkannten Methoden und Leitlinien orientieren. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der spezialisierten Therapie neurologischer Krankheitsbilder. Dazu werden Patientinnen und Patienten überregional zugewiesen.

Mit modernsten Methoden der Diagnostik und Therapie behandeln im Pankreaszentrum Münster Medizinerinnen und Mediziner der Raphaelsklinik und des Clemenshospitals gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Universitätsklinikums sowie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten alle Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).

Das Pankreaszentrum Münster ist eines der ersten in Nordrhein-Westfalen und das erste zertifizierte Zentrum dieser Art im Münsterland. Bei den jährlichen Überprüfungen der Deutschen Krebsgesellschaft erhält das Pankreaszentrum fortlaufend hervorragende Bewertungen.

Im ersten Deutschen Beckenbodenzentrum werden Patientinnen und Patienten mit Blasen- und Darmschwächen behandelt. Der große Vorteil: Die verschiedenen medizinischen Fachbereiche arbeiten unter einem Dach zusammen. Neben der medizinischen Kompetenz der Urogynäkologie, Urologie, Koloproktologie und Neurologie vervollständigen physiotherapeutische Angebote sowie eine sexual- und ernährungsmedizinische Beratung das ganzheitliche Konzept. 

Im Zentrum für Psychotraumatologie werden Menschen behandelt, denen Gewalt widerfahren ist, die an Unfällen und Katastrophen beteiligt waren oder die Verluste erlitten haben. Im Krefelder Zentrum für Psychotraumatologie wird ihnen geholfen, diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.

In der Christophorus Klinik in Münster werden 54 männliche straffällig gewordene, intelligenzgeminderte Patienten behandelt, bei denen das Gericht eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 StGB angeordnet hat. Langfristiges Ziel ist es, die Patienten auf ein Leben außerhalb der forensischen Klinik vorzubereiten, ohne dass sie in straffälliges Verhalten zurückfallen.

Die Münsteraner Allianz gegen Krebs ist der deutschlandweit erste Zusammenschluss von Tumorzentren unterschiedlicher Träger. Das Clemenshospital, die Raphaelsklinik und die Fachklinik Hornheide haben sich hier zu einem gemeinsamen Krebszentrum zusammengeschlossen.

Regelmäßig treffen sich die Experten der MAgKs in Tumorkonferenzen, um jeden neuen Fall zu besprechen. Gemeinsam kommen sie zu einer Behandlungsempfehlung, die für den Betroffenen den bestmöglichen Weg durch die Therapie der Krebserkrankung darstellt.

In der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus werden Menschen mit verschiedenen psychischen Störungen behandelt. Es wird dabei nach dem integrativen Behandlungskonzept „Weddinger Modell“ vorgegangen. Die Ziele und Ergebnisse der Behandlung werden maßgeblich von den Patientinnen und Patienten bestimmt. Damit richtet sich die Therapie nach den wesentlichen Lebenszielen und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten.

Die Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus ist Teil des Alexianer St. Hedwig-Krankenhauses in Bezug auf die Patientenversorgung und Teil der Charité in Bezug auf Forschung und Lehre.

Bei der Palliativstation im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach handelt es sich um eine Spezialstation für schwerstkranke Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung in fortgeschrittenem Stadium. Die Linderung der körperlichen und seelischen Beschwerden steht bei deren Behandlung im Vordergrund. Auch den spirituellen und psychosozialen Bedürfnissen wird besondere Beachtung geschenkt. Hierfür steht ein entsprechend qualifiziertes, fachübergreifendes Team aus Ärztinnen, Ärzten, Pflegekräften, Therapeutinnen und Therapeuten bereit. 

Zur engmaschigen Vernetzung zwischen der stationären und der ambulanten Begleitung arbeitet das Dernbacher Palliativteam mit ambulanten Palliativdiensten sowie ambulanten und stationären Hospizdiensten zusammen.

Adipositas-Patientinnen oder -Patienten leiden unter extremem Übergewicht. Oft haben sie einen langen Leidensweg mit vielen Diäten hinter sich. Nicht wenige Menschen ziehen sich wegen ihres Aussehens aus dem aktiven Leben zurück.

Das Adipositaszentrum Düsseldorf hat sich mit einer fachübergreifenden Therapie auf dieses Krankheitsbild spezialisiert. Die operative Behandlung der Adipositas, in der wir über langjährige Erfahrung verfügen, ist nur ein Teil der Behandlungsmöglichkeiten. In einem umfangreichen Netzwerk arbeiten Experten aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und Verhalten zusammen. Dabei werden in dem Zentrum vor allem Schwerpunkte auf die menschliche Zuwendung, den hohen Behandlungsstandard und die notwendigen dauerhaften Nachkontrollen gelegt.

Ambulant behandelt

Unsere Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und ambulanten Angebote ergänzen das breite somatische und psychiatrische Leistungsspektrum der Alexianer.
Sie decken einen relevanten Teil der ambulanten Versorgung an unseren verschiedenen Standorten ab. In unseren MVZ mit unterschiedlichen medizinischen Schwerpunkten arbeiten Ärztinnen und Ärzte unter einem Dach fächerübergreifend zusammen. In Kooperation mit den Krankenhäusern und Zentren entsteht so ein zuverlässiges Versorgungsnetz für unsere Patientinnen und Patienten.

Beispiele für die Verzahnung von ambulanten und stationären Settings

Das Alexianer Krankenhaus Aachen bietet Patientinnen und Patienten bei einer Vielzahl psychischer Erkrankungen auch die Möglichkeit einer ambulanten Behandlung in der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA). Die ambulante Behandlung kann entweder eine Alternative zur stationären Krankenhausbehandlung sein oder sie kann sich an einen Krankenhausaufenthalt anschließen.

Im Medizinischen Versorgungszentrum Coswig praktizieren eine Allgemeinmedizinerin, eine Psychiaterin und ein Neurologe gemeinsam und im steten Austausch. Ihre Sprechstunden sind offen für alle gesetzlich und privat versicherten Patienten.

Das multiprofessionelle Team der Stressambulanz ist spezialisiert auf die Behandlung stressbedingter Erkrankungen. Es besteht aus Fachärztinnen und Fachärzten der Psychiatrie und Somatik, aus erfahrenen und approbierten psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Ernährungs- und Sporttherapeutinnen und -therapeuten. Gemeinsam verfolgen sie einen ganzheitlichen Ansatz. 

Das Früherkennungs- und Therapiezentrum für beginnende Psychosen (FeTZ) ist darauf spezialisiert, mithilfe ausführlicher Gespräche und psychologischer Testverfahren Psychosen früh zu erkennen. Je früher eine Psychose diagnostiziert wird, desto besser sind die individuellen Therapiemöglichkeiten.

Die Poliklinik Große Hamburger Straße ist eine zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassene Einrichtung des Alexianer St. Hedwig-Krankenhauses und bietet fachärztliche Leistungen im Bereich der Inneren Medizin, Urologie, Gynäkologie und Radiologie an.

Durch die enge Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mit dem St. Hedwig-Krankenhaus findet eine professionelle Verzahnung von stationärer und ambulanter Patientenversorgung statt.

Das Zentrum für ambulante Rehabilitation ist ein fächerübergreifendes ambulantes Rehabilitationszentrum mit den fünf Fachbereichen Orthopädie, Kardiologie, Neurologie, Onkologie und Psychosomatik. Die Patientinnen und Patienten profitieren von dem engen Netzwerk zwischen den Kliniken und dem Zentrum. Das Zusammenspiel aller Wissens- und Aufgabengebiete garantiert eine umfassende medizinische Nach- und Vorsorge.

Alle Krankenhäuser


nach oben