Wohngemeinschaften

 

Wohngemeinschaftskonzeptionen bieten die Chance, dass zusätzlich zu den eingesetzten professionellen Hilfen soziale Unterstützungsprozesse zwischen den Betroffenen wirksam werden.

Da das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft mit bis zu sechs Personen in bestimmten Lebenssituationen sozialen Rückzug und Isolation verhindern und soziale Kompetenzen effektiv stärken kann, stellt der Träger an jedem Standort entsprechende Wohnplätze zur Verfügung.

Wohngemeinschaften befinden sich stets in einem normalen Wohnumfeld mit Nachbarn und Mitbewohnern, die nicht von Behinderung betroffen sind. Eine mögliche Anbindung an benachbarte Wohnheime ermöglicht kurze Reaktionszeiten der Betreuungspersonen und damit eine höhere Flexibilität in der Anpassung an schwankende Hilfebedarfe. Die Klienten in einer Wohngemeinschaft werden in der Regel ambulant betreut.