Teilhabe und Inklusion

 

Bin ich behindert? Oder werde ich behindert? – Das kommt auf den Standpunkt an. Unsere Gesellschaft hat ein zwiespältiges Verhältnis zu Menschen mit Behinderung: Einerseits wird vieles getan, um Nachteile einer andauernden Beeinträchtigung auszugleichen – andererseits könnte mehr getan werden, um eine meist subtile Ausgrenzung von Behinderten zu vermeiden und die volle Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Inklusive und exklusive Gesellschaft

Ein modernes Verständnis der Entstehung von Behinderung betont daher die Wechselwirkung zwischen Individuum und Umwelt. In einer „exklusiven" Gesellschaft ist man nur wenig sensibel für individuelle Eigenheiten und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Die Mehrheit definiert, was normal ist. Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen geraten an den Rand und müssen um ihre Rechte kämpfen.

In einer inklusiven Gesellschaft hingegen wird eine große Bandbreite von individuellen Eigenheiten begrüßt, jeder lebt seine eigene Normalität und macht das Leben aller bunter und vielfältiger. Das ist das Ziel der Eingliederungshilfe bei den Alexianern.

Was heißt hier behindert?

Jeder kann von Behinderung betroffen sein, und fast jeder macht diese Erfahrung im Laufe seines Lebens. Meist verschwindet die Beeinträchtigung wieder. Es gibt jedoch Ereignisse, die bleibende Folgen haben können. Mehr