Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

2014. EUNAD - European Network for Psychosocial Crisis Management – Assisting Disabled in Case of Disaster

Das 2014 abgeschlossene, von der Europäischen Kommission geförderte Forschungsprojekt EUNAD hatte zum Ziel, Menschen mit Behinderung nach Großschadenslagen auf der Grundlage des Behandlungsmanuals TGIP (Target Group Intervention Program) psychosozial zu versorgen. Hierbei wurden im Besonderen die Vorgaben der EU-Menschenrechtskonvention berücksichtigt und das Behandlungsmanual entsprechend weiterentwickelt. EUNAD fokussierte hier zunächst die Gruppe der Menschen mit Sinnesbehinderungen (Seh- und Hörbehinderungen).

Das Projekt wurde vom Zentrum für Psychotraumatologie der Alexianer Krefeld GmbH geleitet. Projektpartner waren neben dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenmanagement die Karls-Universität Prag (Tschechische Republik), die Syddansk Universität (Dänemark) sowie das Norwegian Centre for Violence and Traumatic Stress Studies (Norwegen). Die Ergebnisse des Projektes und insbesondere Empfehlungen für die kurz-, mittel- und langfristige Psychosoziale Notfallversorgung nach Großschadensereignissen bei Sinnesbehinderungen können online unter Opens external link in new windowwww.eunad-info.eu eingesehen werden. 

 

 

2013. CBRN incidents and PSS

Das von der Europäischen Kommission geförderte Forschungsprojekt wird, koordiniert durch das Technische Hilfswerk, mit verschiedenen Gruppen aus dem europäischen Raum durchgeführt. Der Beitrag des Alexianer Instituts für Psychotraumatologie besteht darin, Vorschläge für die Entwicklung der Mitarbeiterkompetenz bei der psychosozialen Nachsorge nach Großschadenslagen in Krankenhäusern zu entwickeln. Dabei soll besonders der Bereich der Intensivpflege gestützt werden. 

2008. EU-Projekt EUTOPA

EUTOPA-Implementation: Anpassung des Target Group Intervention Programs zur psychosozialen Notfallversorgung nach Großschadenslagen im europäischen Kontext.

Das 2008 abgeschlossene Projekt EUTOPA hatte die Aufgabe, ein europaweites Expertennetzwerk aufzubauen, um gemeinsame Standards der psychosozialen Nachsorge Betroffener nach Großschadensereignissen zu schaffen.

EUTOPA-IP ist ein Nachfolgeprojekt zur Implementierung der EUTOPA-Projektergebnisse durch Anwendung der Materialien in Schulungen, Konsolidierung des Netzwerkes und Evaluierung der Maßnahmen zur psychosozialen Nachsorge. Projektpartner sind die Alexianer Krefeld GmbH, das Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln, das Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf, die Institute IMPACT (Niederlande), SEPET (Spanien) sowie die Prager Karls-Universität. Zur EUTOPA-Homepage

2006. PLOT

Das 2005 begonnene und inzwischen erfolgreich abgeschlossene Projekt wurde von der Europäischen Kommission gefördert. Hier ging es um die Prävention psychischer Langzeitfolgen für Opfer von Terroranschlägen. Aus PLOT wurden Informationen für Betroffene und deren Angehörige sowie Schulungsmaterial für professionelle Traumahelfer entwickelt. Die zur Verfügung stehende Checkliste „Kölner Risiko-Index“ ermöglicht eine prognostische Einschätzung, ob sich nach einer Extrembelastung Traumafolgestörungen ausbilden.

Leitung

Chefarzt

Prof. Dr. med. Robert Bering
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Diplom-Psychologe, Rehabilitationswesen, suchtmedizinische Grundversorgung