Ein Ort der Verwandlung

Neu gestaltete Kapelle im St.-Annen-Stift

Die Krankenhauskapelle erstrahlt in frischem Glanz. Mit anderem Anstrich sowie veränderter Einrichtung und Aufteilung dient sie als Ort der Ruhe und vor allem der Erneuerung. Dabei kann von „neu“ keine Rede sein: der Großteil des Inventars besteht aus gebrauchten und ausrangierten Materialien. Aufbereitet schaffen sie ein – neues – helles und warmes Ganzes.

„Seht, ich mache alles neu“ aus Offenbarung 21, Vers 5 diente als Leitvers beim Umbau der Kapelle, und so entstanden z.B. der Boden aus gebrauchten Dachziegeln, Altar, Ambo und Priestersitz aus alten Eichendielen, der ausgediente Brotschieber als Buchträger, das ewige Licht aus dem Teilstück eines Pfluges, der Osterleuchter aus dem Rest eines Rohres und die Altarleuchten aus geschmiedeten Pfahlspitzen.

Peter Klein und Dominikus Witte wirkten als freischaffende Künstler bei der Gestaltung des Raumes maßgeblich mit. Dank ihnen erinnert jedes Detail an die Möglichkeit der Verwandlung mit Hilfe Gottes.

Eine ausführliche Beschreibung der Kapelle und ihrer Symbolik finden Sie hier.