Sorgfältige Diagnostik und die intensive Therapie eines Krankenhauses, ohne sich von der vertrauten, häuslichen Umgebung trennen zu müssen - diese beide Vorteile verbindet die Tagesklinik im Gerontopsychiatrischen Zentrum. Das tagesklinische Angebot richtet sich an Betroffene, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden und unter Depressionen, Ängsten, demenziellen Erkrankungen, Suchterkrankungen oder psychosenahen Störungen leiden.
Ein multiprofessionelles Team kümmert sich montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr um die Patienten. In dieser Zeit erfolgt die klinische Diagnostik, Therapie und Beratung. Den Abend sowie die Wochenenden verbringen die Patienten wie gewohnt zu Hause. Auf Wunsch kann auch ein Fahrdienst in Anspruch genommen werden.
Die Plätze der Tagesklinik sind in der Regel ohne lange Wartezeiten verfügbar. Die Aufnahme erfolgt über den behandelnden Haus- oder Nervenarzt. Die Behandlungskosten werden vollständig von der Krankenkasse getragen. ![]()
Grundlage einer optimalen klinischen Behandlung ist eine sorgfältige Diagnostik. Zur Eingangsdiagnose gehören eine klinisch-körperliche Untersuchung, psychologische Testverfahren, die Bestimmung relevanter Laborwerte sowie EKG und EEG.
Für eine erweiterte Diagnostik kann zudem eine Computer- oder Kernspintomographie gemacht werden.
Bei Bedarf können auch Ärzte anderer Fachrichtungen hinzugezogen werden.
Wir sind da wenn es um Glaubensgespräche, Musiktherapie, Tanztee, Kochen und Backen geht, um Außenaktivitäten, Ergotherapie, Krankengymnastik und Physiotherapie, Gedächtnistraining oder lebenspraktisches Training.
Bei der Behandlung wird das sehr vielseitige therapeutische Basisprogramm in Kleinstgruppen ergänzt durch regelmäßige psychotherapeutische Einzelgespräche, physiotherapeutische Anwendungen, medikamentöse antidepressive und antidementive Behandlung und die Einbeziehung der Angehörigen in die Therapie.