Angesichts der demographischen Entwicklung können wir eine deutliche Zunahme psychischer Alterserkrankungen feststellen. Hierzu zählen Psychosen und Altersdepressionen, vor allem aber auch Demenzen, deren häufigste Erscheinungsform die Alzheimer-Krankheit darstellt. Je nachdem wie schwer die Krankheit bereits das Leben beeinträchtigt, stehen nach Schweregraden gestufte Angebote zur Verfügung.
So kann die Frage, ob empfundene Gedächtnisstörungen wirklich auf einer Erkrankung beruhen, in der Gedächtnissprechstunde, die der Institutsambulanz angegliedert ist, geklärt werden.
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Wir beraten Angehörige und trägerübergreifend alle versorgenden Institutionen. Selbstverständlich steht das gesamte Angebot unserer Institutsambulanz auch allen älteren Menschen zur Verfügung.
Umfangreichere Abklärung kann auch in einer Tagesklinik oder auch auf einer Station des Krankenhauses erfolgen. Sind die Beeinträchtigungen durch die Krankheit besonders groß, sollte im Akutfall auf eine stationäre Behandlung zurückgegriffen werden. Wir therapieren das gesamte Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten - auch bei Menschen, die sich aufgrund der Schwere ihrer Krankheit selbst oder auch andere gefährden.
Um den Weg zurück in die Normalität zu erleichtern setzen wir Medikamente ein, helfen bei der Strukturierung des Umfeldes und arbeiten mit kognitiver Verhaltenstherapie, um Kompetenz und Selbstbestimmung wiederherzustellen.
Ergänzend schaffen wir mit neuen Wohnformen (wie Hausgemeinschaften) Angebote, die auch unter den schwierigen Bedingungen einer Krankheit ein würdiges Leben ermöglichen.