Fortbildung

Aspekte kultursensibler Palliative Care: Sterben, Tod und Trauer in verschiedenen Religionen/Kulturen

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Mit einer steigenden Bevölkerung mit Migrationshintergrund wächst auch die Anzahl schwerstkranker und alter Migranten. Daraus erwächst die Aufgabe, Menschen mit Migrationshintergrund in der letzten Lebensphase kultur- und migrationssensibel zu betreuen, zu pflegen und zu begleiten.

Das Wissen um unterschiedliche religiöse und kulturelle Rituale und Umgangsformen mit Sterben, Tod und Trauer ist ein wichtiger Baustein interkultureller Palliative Care. Denn bei schwerer Krankheit und im Alter gewinnen Religion und kulturelle Praktiken oft an Bedeutung.

Der Kurs gibt einen Überblick über Rituale zu Sterben, Tod und Trauer in einigen Religionen und thematisiert deren Realisierbarkeit im Kontext von Klinik oder Einrichtung.

Außerdem werden einige Grundzüge kultur- und migrationssensibler Betreuung und Pflege im Bereich Palliative Care vermittelt, die auf einem personenzentrierten, biografie-orientierten Ansatz basiert.

 

Inhalte:

  • Einführung in kultursensible Palliative Care
  • Rituale im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in verschiedenen Religionen/Kulturen
  • Umsetzbarkeit von religiösen Praktiken und Sterberitualen in der Klinik /Einrichtung
  • Aspekte einer kultur- und migrationssensiblen Betreuung in der letzten Lebensphase
  • Fallbeispiele

Termin:

 20.11.2018

Uhrzeit:

 09:00-12:30 Uhr

Ort:

 Institut für Fort- und Weiterbildung der Alexianer in Berlin

Dozent/in:

 Dr. Ute Siebert

Zielgruppe:

 Mitarbeiter aller Berufsgruppen in Einrichtungen der Palliativmedizin und Hospizen

Kostenbeitrag:

 Alexianer: wird vom Unternehmensverbund der Alexianer übernommen | Externe: 65,00 Euro

Zertifizierungspunkte:

 4 RbP-Punkte

Auch als Inhouse-Seminar zu buchen



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