Fortbildung

"Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt" - Umgang mit bipolaren Störungen

Zur Veranstaltung:

 

Mindestens 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer bipolar affektiven Störung. Im Durchschnitt vergehen jedoch etwa zehn Jahre von der Erstmanifestation bis zur korrekten Diagnose und Einleitung einer adäquaten Therapie. Diese Verzögerung der Behandlung hat oftmals weitreichende soziale Folgen für den Betroffenen und geht vielfach einher mit einem schlechteren Ansprechen auf die dann eingeleiteten Behandlungsmaßnahmen. Im Vordergrund der Behandlung stehen bislang meist pharmakologische Therapiekonzepte, während das wirksame psychotherapeutische Behandlungsrepertoire nur unzureichend bekannt ist und damit in den seltensten Fällen eingesetzt wird. 

 

Ziele:

  • Vermittlung von Wissen über die (Differential-) Diagnostik einer bipolar affektiven Störung
  • Vermittlung von Wissen und therapeutischen Fertigkeiten im Umgang mit der Erkrankung

 

Inhalte:

  • Akut-, Stabilisierungs- und Prophylaxebehandlung
  • Krisenintervention
  • Erzeugung von Therapiemotivation
  • Psychoedukative Methoden (Vermittlung eines Entstehungsmodells, Erarbeitung von Frühwarnzeichen, Einhaltung von Tagesstruktur)
  • Methoden bei interpersonellen Konflikten
  • Trauerarbeit
  • Fallbeispiele

Termin:

 26.09.2018

Uhrzeit:

 09:00-12:30 Uhr

Ort:

 Institut für Fort- und Weiterbildung der Alexianer in Berlin

Dozent/in:

 Jürgen Dümchen

Zielgruppe:

 Mitarbeiter in der Psychiatrie

Kostenbeitrag:

 Alexianer: wird vom Unternehmensverbund der Alexianer übernommen | Externe: 56,00 Euro

Zertifizierungspunkte:

 4 RbP-Punkte

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