Soziale Beziehungen
Soziale Beziehungen sind von allergrößter Wichtigkeit für eine gelingende Integration in den Sozialraum und in die Gemeinde. Die Häufigkeit von Begegnungen allein sagt jedoch noch nichts über die Qualität der Beziehung aus.
Das richtige Maß
In der Begegnung mit Klienten besteht die Gefahr, erlebte Defizite der Krankheit anzulasten und damit eine unnötige Pathologisierung und übertriebene Entlastung des Klienten zu befördern (indem man ihm/ihr zu viele Anforderungen abnimmt).
Ebenso besteht – gewissermaßen „umgekehrt“ – die Gefahr, dem Klienten zu vieles als persönliche Eigenschaft zuzuschreiben (etwa Faulheit, Trägheit, Desorganisiertheit), was eigentlich seine Ursache in Krankheitssymptomen hat.
Effektive Unterstützung
Eine effektive Unterstützung im Rahmen der Eingliederungshilfe wird also zunächst die bestehenden Beziehungen betrachten und gemeinsam mit dem Klienten bewerten. Aus der subjektiven Sicht von erlebter und gewollter emotionaler Nähe zu den jeweiligen Personen können dann sinnvolle Ziele im Rahmen der Hilfe- und Maßnahmenplanung abgeleitet und behutsam umgesetzt werden.

- Gemeinsam und nicht einsam: Soziale Beziehungen sind wichtig, um dazuzugehören

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